Kostenloser Rechner
Der Hunde-Futterrechner
In 3 Schritten zum täglichen Kalorienbedarf deines Hundes – inkl. Gramm-Angaben für Trocken- und Nassfutter.
„Wie viel Futter braucht mein Hund wirklich?" – die Antwort steht auf der Futterpackung selten, und die üblichen Faustregeln greifen bei jedem zweiten Hund nicht. Der Futterrechner rechnet den Tagesbedarf aus und übersetzt ihn direkt in Gramm Trocken- oder Nassfutter.
Grundlage ist die RER-Formel (Resting Energy Requirement), der übliche Ausgangswert für den Ruheenergiebedarf eines Hundes. Das Gewicht bestimmt den RER-Wert; Lebensphase und Aktivitätslevel liefern Multiplikatoren, mit denen der tägliche Kalorienbedarf geschätzt wird.
Wie viel wiegt dein Hund?
Das Körpergewicht ist die Grundlage für die Kalorienberechnung.
So wird der Bedarf berechnet
Schritt 1: Gewicht
Das Körpergewicht ist die Basis der RER-Formel (Resting Energy Requirement).
Schritt 2: Lebensphase
Welpen brauchen bis zu doppelt so viele Kalorien wie adulte Hunde – Senioren weniger.
Schritt 3: Aktivität
Ein Arbeitshund verbrennt bis zu 60% mehr Energie als ein ruhiger Haushund.
Die Berechnung basiert auf der wissenschaftlichen RER-Formel (70 × kg0,75) und allgemeinen Aktivitätsfaktoren.
Sie ersetzt keine individuelle Beratung durch einen Tierarzt.
Wann du neu rechnen solltest
Der berechnete Bedarf ist ein Startwert, kein Zielwert. Bei Welpen und Junghunden ändert er sich mit jeder Woche – mit demWelpen-Gewichtskurvebehältst du die Entwicklung im Blick. Bei Senioren sinkt der Energiebedarf meist, während der Bedarf an Protein für den Muskelabbau gleich bleibt.
Auch eine Gewichtsveränderung ist ein Grund zum Nachrechnen: Ein Hund, der abnimmt, braucht in der Regel weniger Energie, ein Hund mit viel Bewegung mehr. Das Gleiche gilt bei Erkrankungen, nach Operationen oder bei eingeschränkter Mobilität. Und wenn du zwischen Trocken- und Nassfutter wechselst: Nassfutter hat einen deutlich höheren Wassergehalt und entsprechend weniger Kalorien pro Kilo.
Zum Thema Fütterung gibt es außerdem einen ausführlichenRatgeber zum Kalorienbedarf, und wenn es um die tägliche Ausstattung geht, hilft dieErstausstattung für Welpen.
Den Tagesbedarf richtig berechnen
Ein berechneter Wert ist nur so gut wie die Zahlen, die du ihm gibst. Wiege deinen Hund deshalb regelmäßig und schätze nicht: Bei Welpen genügt ein Durchschnitt aus drei Messungen pro Woche, bei ausgewachsenen Hunden eine Kontrolle alle zwei bis vier Wochen – und immer auf derselben Waage, am besten morgens vor dem Füttern. Erst mit diesen Werten lässt sich der Bedarf berechnen.
Zweitens wiege die Futtermenge selbst, statt sie zu schätzen. Nur so merkst du zuverlässig, ob ein Kilogramm mehr oder weniger im Napf landet. Drittens beobachte den Körperzustand: Rippen, Taille und Muskelmasse sagen mehr als die Waage, wenn das Ergebnis von der RER-Formel abweicht.
Und letztlich: Der Kaloriengehalt unterscheidet sich je Futter stark. Trockenfutter liegt meist zwischen 300 und 400 kcal pro 100 g, Nassfutter bei 60 bis 100 kcal – derselbe Bedarf bedeutet also sehr unterschiedliche Grammzahlen. Wenn dein Hund nicht wiegt, was die Rechnung ergibt, oder das Gewicht trotz Anpassung nicht stabil bleibt, sprich mit deiner Tierärztin oder deinem Tierarzt.
Weiterführende Quellen zur Fütterung
- FEDIAF: Nutritional Guidelines für Hunde– die europäischen Empfehlungen zu Energiebedarf und Nährstoffprofil.
- Fressnapf: Hundefutter richtig auswählen– verständliche Erklärung der Futterarten und ihrer Eigenschaften.
- edogs: Hundeernährung– Ratgeber zu Fütterung, Futterwechsel und Allergiezeichen.
